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Sherlock Holmes

Sir Arthur Conan Doyle

Devon County Chronicle

10.09.1889*

Plötzlicher Tod von Sir Charles lässt die Sage vom Hund von Baskerville wieder aufleben

Dartmoor Am gestrigen Abend verschied Sir Charles Baskerville in
dessen Anwesen Baskerville Hall. Da die Gründe für seinen plötzlichen
Tod noch ungeklärt sind, machen sich die Gerüchte über den Hund von
Baskerville erneut breit.

Wie das Butlerehepaar Barrymore erklärte, machte Sir Charles wie an jedem Abend auch gestern gegen 9:30 Uhr vor dem Schlafengehen einen Spaziergang in der Eibenallee von Baskerville Hall. Zuvor habe Baskerville verkündet, so der Butler, dass er am nächsten Morgen nach London reisen wolle. Als sein Herr kurz vor Mitternacht immer noch nicht zurückgekehrt war, begab sich Barrymore auf die Suche und fand Baskerville am Ende der Eibenallee. Er verständigte sofort die Polizei, die dann auch wenige Minuten später eintraf. Trotz des Regens ließen sich, so der ermittelnde Polizist, die Fußspuren von Sir Charles erkennen. Demnach habe Baskerville eine zeitlang vor dem Tor gestanden, das direkt ins Moor hinausführt. Dann habe er seinen Weg bis zum Ende der Eibenallee fortgesetzt, allerdings, wie aus den Fußabdrücken zu schließen sei, auf Zehenspitzen. Am Ende der Eibenallee sei er dann zusammengebrochen und gestorben. Der Körper des Toten lasse aber keinerlei Zeichen von Gewaltanwendung erkennen, weswegen als offizielle Todesursache Herzstillstand angenommen wird. Allerdings wird diese Todesursache von der hiesigen Bevölkerung bezweifelt. Demnach hätte der berüchtigte Hund von Baskerville erneut zugeschlagen. Ein Nachbar des Toten bestätigte das ebenfalls dem Devon County Chronicle. Er habe in der besagten Nacht auch das Heulen eines Hundes vernommen. Bei der Sage des Hundes von Baskerville handelt es sich um einen alten Fluch, der angeblich seit mehreren Jahrhunderten auf der Familie der Baskervilles lastet. Näheres zur Sage finden Sie im Anschluss.

Die Sage vom Hund von Baskerville

"Wisset, dass dieses Schloss von Baskerville vor mehr als dreihundert Jahren gewissem Hugo desselben Namens gehörte, der ein besonders wilder und gottloser Mann war. Eines Tages verliebte sich der junge Baron in die Tochter eines Bauern, der im Moor wohnte. Da das Mädchen seine Zuneigungen jedoch nicht erwiderte, entführte sie Hugo kurzerhand mit seinen Männern auf sein Schloss, von welchem dem jungen Mädchen allerdings die Flucht gelang. Als Hugo von Baskerville schließlich das Scheitern seines Planes bemerkte, verfolgte er die Bauerntochter bis in den nächtlichen Sumpf. Das Ausbleiben jeglicher Rückkehr veranlasste seine Männer schließlich, in der Dunkelheit, das Moor mit Fackeln abzusuchen. Kurz darauf fanden sie das vor Erschöpfung und Angst tot zusammengebrochene Mädchen. Doch war es nicht der Anblick dieser unschuldigen Leiche, noch der Anblick des toten Hugo von Baskervilles, der die Männer vor Angst fast verrückt werden ließ, sondern über der Leiche des jungen Barons stehend und an seinem Hals reißend, sahen sie etwas Entsetzliches: Ein großes, schwarzes Tier, der Gestalt nach ein Jagdhund, aber größer als jeder Jagdhund, den je ein menschliches Auge erblickt hat, riss Hugo von Baskerville die Kehle auf. Man erzählte sich, dass noch in derselben Nacht einer der Männer an den Folgen des Schreckens gestorben ist. Die beiden anderen waren für den Rest ihres Lebens gebrochen. So, meine Söhne, lautet die Sage des Hundes von Baskerville, der seither unsere Familie auf die unheimlichste Weise verfolgt. Daher rate ich euch, wenn euch euer Leben lieb ist, das Moor des Nachts, in jenen dunklen Stunden, da die Kräfte des Bösen am Werke sind, nicht aufzusuchen, sondern vielmehr den sicheren Schutz des Schlosses nicht zu verlassen."

Sherlock Holmes

Verdächtige Personen:

Sherlock Holmes

Jan Oltmanns

Dr. Watson

Stefan Baumann

Lady Anne Baskerville

Meike Thoben

Dr. James Mortimer

Mirjam Eberlei

Miss Victoria Stapleton

Wiebke Oltmanns

Miss Berryl Stapleton

Katja Pagel

Mr. Barrymore

Benjamin Pagel

Mrs. Barrymore

Katja Pagel

Laura Lyons

Ellen Willms

Geoffry Lyons

Jan Oltmanns